Das Projekt

Die Zahl der jungen Schuldner bis 29 Jahre ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. In der Praxis wird die Schuldnerberatung des SKM Köln verstärkt mit den Konsequenzen der Fehleinschätzung und dem unbedarften Umgang mit dem eigenen Budget konfrontiert. Durch Unwissenheit und überzogenes Konsumverhalten werden die Folgen für junge Menschen in zunehmendem Maße existentiell. Dies macht deutlich, wie wichtig die Aufklärung und Beratung junger Menschen ist. Mit dem Projekt „Art of Budget“ möchte die Schuldnerberatung des SKM Köln neue Wege gehen: weg von der rein kognitiven Erarbeitung des Themas, hin zur künstlerisch praktischen Auseinandersetzung. Das Projekt nutzt dabei das Medium Film: Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen aus ausgewählten Kölner Schulen bekommen die Aufgabe, Filme rund um die Thematik „Geld – Konsum – Schulden – Werte – Normen“ zu drehen und sich damit in einem einjährigen Prozess auf eine andere Art und Weise auseinanderzusetzen. Dabei werden sie sowohl von der Schuldnerberatung des SKM Köln als auch von jungen Künstlern und Filmemachern professionell begleitet.


Stimmen zum Projekt

"Das Projekt „Art of Budget“ setzt sich auf unkonventionelle
Weise mit dem Thema Schulden auseinander und
leistet eine hervorragende Präventionsarbeit. Schließlich
können wir nicht früh genug anfangen, das kritische Bewusstsein junger Menschen für den Umgang mit Geld zu stärken."

 

Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln und
Schirmherr der Veranstaltung


„Das Projekt stellt eine wichtige Prävention für Kinder und Jugendliche vor Verschuldung dar. Ich halte  die Vorgehensweise für einen sehr guten Ansatz und hoffe, dass das Projekt weiter verfolgt werden kann und auch weiter verfolgt wird!“

Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Stadt Köln


Art of Budget“ zeigt, wie das Zusammenspiel von Wirtschaft und Kultur gelingen kann, nämlich mit aktuellen Fragestellungen und kreativen Antworten, wie wir hier sehen konnten.“

Jens Pollmann, PwC (Anm.: die PWC-Stiftung ist Hauptsponsor)


„Herzlichen Dank für die gelungene Filmpremiere! Meine Kollegen waren begeistert von der Vielfalt der dargebotenen Filme zum Thema. Das Projekt hat erstaunliche Ergebnisse geliefert, wir können alle stolz darauf  sein.“

Sibylle Freytag, Max-Ernst-Gesamtschule


 „Vielen Dank noch einmal, dass ich bei Ihrer tollen Veranstaltung dabei sein durfte. Der Ansatz von Art of Budget ist deshalb besonders spannend, weil er Schüler/innen mit Filmschaffenden als Helfer für die Umsetzung eigener Ideen zusammenbringt. Zusätzlich zu dem höchst realen Thema Schulden gibt die Begleitung durch ausgewiesene Profis dem Projekt eine Lebensweltbezug und eine Ernsthaftigkeit, die über den normalen Schulalltag deutlich hinaus geht. Die Qualität und noch mehr die konzeptionelle Vielfalt der Endprodukte gibt diesem Ansatz recht. Dabei sind die Filme, die am Ende entstanden sind, nicht das eigentliche Ziel sondern eher ein Indikator für dass, was in den Köpfen der jungen Macher/innen im Rahmen der Entstehung passiert ist.“

PD Dr. Matthias Uhl, Institut für Ökonomische Bildung, An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg